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Merz mit “Sympathie” für Social-Media-Einschränkung für Kinder
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Merz mit “Sympathie” für Social-Media-Einschränkung für Kinder

By Abrar Hussain
February 18, 2026 2 Min Read
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Friedrich Merz

Stand: 18.02.2026 07:13 Uhr

Kommt ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche? Jetzt positioniert sich auch der Kanzler. Er habe “viel Sympathien” für entsprechende Vorschläge.

Bundeskanzler Friedrich Merz befürwortet ein Social-Media-Verbot für Minderjährige. “Wenn Kinder heute im Alter von 14 Jahren bis zu fünf Stunden und mehr Bildschirmzeit haben am Tag, wenn die gesamte Sozialisation nur noch über dieses Medium stattfindet, dann brauchen wir uns über Persönlichkeitsdefizite und Probleme im Sozialverhalten von jungen Menschen nicht zu wundern”, sagte Merz dem Politik-Podcast “Machtwechsel”.

Eigentlich sei er bei Verboten sehr zurückhaltend, sagte Merz. Aber: “Im Vordergrund muss stehen, wie schütze ich die Kinder in einem Alter, in dem sie auch Zeit haben müssen zu spielen, zu lernen, sich in der Schule zu konzentrieren”.

Er sei zwar der Meinung, Kinder sollten in der Schule den Umgang mit elektronischen Medien lernen: “Aber das Argument, man muss Kinder heranführen, damit sie es können, trägt ehrlich gesagt nicht”, betonte Merz. Er argumentierte: “Dann müssten sie auch Alkohol schon in der Grundschule ausgeben, damit sie sich daran gewöhnen.”

Vorschläge aus CDU und SPD

Für den am Freitag beginnenden CDU-Parteitag in Stuttgart liegt ein Antrag aus dem Landesverband Schleswig-Holstein vor, der nicht nur vom Landeschef Daniel Günther, sondern auch von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst unterstützt wird. Die Vorlage empfiehlt, das Mindestalter für die Nutzung von Instagram, TikTok, Facebook und Co. auf 16 Jahre festzusetzen, “begleitet von einer verpflichtenden Altersverifikation”.

Auch die SPD-Bundestagsfraktion hatte in einem Positionspapier nach Alter abgestufte Regelungen für die Nutzung von Social-Media-Plattformen gefordert. Diese sollen für Kinder unter 14 Jahren “vollständig” verboten werden. Für Jugendliche unter 16 Jahren soll eine “verpflichtende Jugendversion” unter anderem keine von Algorithmen gesteuerten Belohnungs- und Empfehlungssysteme enthalten.

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Abrar Hussain

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