Zahlreiche Tote durch Wintersturm in den USA

Zahlreiche Tote durch Wintersturm in den USA

Ein Schneepflug türmt Schnee an den Rand einer Straße in Manhatten, New York

Stand: 27.01.2026 05:04 Uhr

Der heftige Wintersturm mit Schnee und Eis hat in den USA inzwischen fast 30 Todesopfer gefordert. Der Verkehr kam vielerorts zum Erliegen. Hunderttausende Haushalte sind weiterhin ohne Strom.

Infolge des heftigen Wintersturms in weiten Teilen der USA sind inzwischen mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen. In den Bundesstaaten Ohio und Massachusetts seien jeweils zwei Menschen von Schneepflügen erfasst worden, teilten die Behörden mit. In Texas und Arkansas kam es zu schweren Rodelunfällen, bei denen jeweils zwei Jugendliche getötet wurden.

In Kansas berichteten die Behörden vom Tod einer 28-jährigen Frau, deren Leiche von Spürhunden der Polizei unter Schnee entdeckt worden sei, nachdem sie zuletzt beim Verlassen einer Bar gesehen worden sei. Aus New York City meldete das Büro von Bürgermeister Zohran Mamdani, dass zwischen Samstag und Montagmorgen bei stark fallenden Temperaturen mindestens acht Menschen im Freien tot aufgefunden worden seien. Die Todesursachen würden noch untersucht.

Behörden berichteten zudem von vier Todesfällen in Tennessee, jeweils drei in Louisiana und Pennsylvania, zwei in Mississippi sowie je einem Todesfall in New Jersey und South Carolina.

Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee

Für große Teile der USA begann die neue Woche unter einer dicken Schneedecke. Vom Bundesstaat Arkansas bis ins 2.100 Kilometer entfernte Neuengland an der Ostküste türmte sich der Schnee am Montag bis zu 30 Zentimeter hoch. Der Verkehr kam zum Erliegen, Tausende Flüge wurden gestrichen.

Weit verbreitet fiel die Schule aus. Am Montagabend waren laut der Webseite poweroutage.com noch mehr als 670.000 Haushalte im Land ohne Strom, die meisten davon im Süden der USA. Im Norden von Mississippi und in Teilen von Tennessee zerrissen Stromleitungen unter dem Gewicht von Eisschichten aus gefrierendem Regen, was für weitreichende Stromausfälle sorgte.

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