Das US-Militär hat im östlichen Pazifik erneut ein mutmaßlich mit Drogen beladenes Boot angegriffen. Zwei Menschen seien dabei getötet worden, eine Person habe überlebt, teilte das Militär mit.
Das US-Militär hat im östlichen Pazifik eigenen Angaben zufolge einen tödlichen Angriff auf ein mutmaßlich mit Drogen beladenes Boot ausgeführt. Es war der erste bekannte Angriff seit der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro. Das US-Südkommando erklärte in sozialen Medien, das Boot sei in Drogenschmuggelaktivitäten verwickelt gewesen. Bei dem Angriff seien zwei Menschen getötet worden, eine Person habe überlebt.
Das US-Militär hat sich zuletzt verstärkt darauf konzentriert, sanktionierte Öltanker mit Verbindungen zu Venezuela unter seine Kontrolle zu bringen. Die letzten US-Angriffe auf Boote erfolgten Ende Dezember. Damals erklärte das Militär, es habe innerhalb von zwei Tagen fünf mutmaßliche Drogenschmuggelboote angegriffen. Dabei seien insgesamt acht Menschen getötet worden, während andere über Bord gesprungen seien.
Seit Anfang September gab es nach Angaben des US-Militärs und von Präsident Donald Trump insgesamt 36 bekannte Angriffe auf mutmaßliche Drogenschmuggelboote in südamerikanischen Gewässern, bei denen mindestens 117 Menschen getötet wurden.
Am 3. Januar führten die USA einen großangelegten Militäreinsatz in der venezolanischen Hauptstadt Caracas durch, der zur Festnahme Maduros und seiner Ehefrau führte. Beide wurden anschließend nach New York geflogen, wo sie sich vor Gericht verantworten müssen.
