Trump zweifelt russische Angaben zu Angriff auf Putin-Residenz an

Trump zweifelt russische Angaben zu Angriff auf Putin-Residenz an

Donald Trump

Stand: 05.01.2026 06:29 Uhr

Noch vor ein paar Tagen hatte US-Präsident Trump die Ukraine wegen eines angeblichen Angriffs auf eine Residenz von Kremlchef Putin kritisiert. Jetzt folgte die Kehrtwende.

US-Präsident Donald Trump hat der russischen Darstellung zu einem angeblichen ukrainischen Angriff auf eine Residenz von Präsident Wladimir Putin widersprochen. “Ich glaube nicht, dass dieser Angriff stattgefunden hat”, sagte Trump gegenüber Reportern. Es sei zwar etwas in der Nähe passiert, dies habe aber nichts damit zu tun.

Anfangs hatte Trump den russischen Vorwurf ernst genommen. Am vergangenen Montag sagte er, Putin habe die Angelegenheit bereits in einem Telefonat mit ihm angesprochen. Trump hatte erklärt, er sei “sehr verärgert” über den Vorwurf.

Vor ein paar Tagen war aber bereits der US-Geheimdienst CIA laut Medienberichten zu dem Schluss gekommen, dass der Drohnenangriff nicht Putin oder dessen Residenz zum Ziel hatte. Das Wall Street Journal berichtete unter Berufung auf US-Beamte, der Angriff habe einem militärischen Ziel in derselben Region wie Putins Residenz gegolten – allerdings nicht in der Nähe des Anwesens. Dies werde auch von einer Analyse der CIA belegt, hieß es.

Russische Vorwürfe während Verhandlungen

Seit dem 29. Dezember behauptet Russland, dass die Ukraine versucht habe, die Waldai-Residenz Putins mit Kampfdrohnen anzugreifen. Kiew hatte das vehement bestritten.

Die Ukraine sah in Moskaus Behauptung einen russischen Vorwand, den Krieg trotz laufender Verhandlungen um eine Friedenslösung weiter fortzusetzen und erneut auch Regierungsgebäude in Kiew angreifen zu wollen.

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