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US-Präsident Trump hat die umstrittene Heimatschutzministerin Noem von ihrem Posten abberufen. Sie war zuvor in Folge der Tötung zweier US-Bürger durch Bundeseinsatzkräfte in Minneapolis unter Druck geraten.
US-Präsident Donald Trump tauscht die Führung des Heimatschutzministeriums aus. Die bisherige Ministerin Kristi Noem werde Sonderbotschafterin einer neuen Sicherheitsinitiative, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit.
Mit Wirkung zum 31. März solle der Senator des Bundesstaates Oklahoma, Markwayne Mullin, das für Einwanderungs- und Grenzschutzbehörden zuständige Ressort führen.
Kritik von Demokraten und Republikanern
Noem ist damit das erste Kabinettsmitglied, das während Trumps zweiter Amtszeit von seinem Posten abtritt. In den Anhörungen im Kongress diese Woche wurde sie unter anderem wegen ihrer Durchsetzung von Trumps harter Einwanderungspolitik und ihrem Finanzmanagement im Heimatschutzministerium scharf kritisiert – hauptsächlich von Demokraten, aber auch einigen Republikanern.
Der von Trump nominierte Nachfolger Mullin müsste vom Senat bestätigt werden, aber gemäß einem Bundesgesetz über freie Stellen in der Exekutive könnte er als amtierender Minister für Innere Sicherheit fungieren, solange seine Nominierung noch nicht offiziell bestätigt ist.
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