Es ist Tradition am Dreikönigstag: Sternsingerinnen und Sternsinger aus ganz Deutschland haben das Bundeskanzleramt besucht. Das persönliche Treffen mit Friedrich Merz musste allerdings ausfallen.
Sternsingerinnen und Sternsinger aus allen 27 Bistümern in Deutschland sind anlässlich des Dreikönigtags nach Berlin gereist. Zuerst segneten sie den Sitz des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, das Schloss Bellevue. Danach zog eine Gruppe der Sternsinger zum Bundeskanzleramt weiter.
Auf ein persönliches Treffen mit Friedrich Merz mussten die Kinder allerdings verzichten. Er war bereits zu den Ukraine-Gesprächen nach Paris gereist.
Stattdessen wurden die Sternsinger von Kanzleramtschef Thorsten Frei empfangen. Er versicherte den Kindern, dass der Kanzler “ganz besonders traurig” sei, sie nicht treffen zu können. Außerdem erzählte Frei von seiner eigenen Zeit als Sternsinger im Erzbistum Freiburg und nannte das Engagement der Kinder einen “echten Leuchtturm”.
Spenden für ärmere Länder
Traditionell ziehen die Sternsingerinnen und Sternsinger rund um den Dreikönigstag am 6. Januar von Haus zu Haus, singen und sammeln Spenden für Projekte in ärmeren Ländern. In diesem Jahr steht das Dreikönigssingen unter dem Motto “Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit”.
Sternsinger ziehen in der Freiburger Innenstadt von Haus zu Haus.
Dabei sind die Sternsinger als die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar verkleidet und überbringen den Segen “Christus Mansionem Benedicat” (“Christus, segne dieses Haus”).
