Millionen Menschen feiern in Deutschland den Jahreswechsel. Die größten Partys finden diesmal in Berlin und Hamburg statt – mit einem massiven Angebot an Sicherheitskräften
Mit Partys und Feuerwerk sind die Menschen in Deutschland ins neue Jahr gestartet. Die größten öffentlichen Feiern fanden in Berlin und Hamburg statt. Im Zentrum der Hauptstadt fanden sich schon Stunden vor Mitternacht Tausende am Brandenburger Tor ein.
Die Besucher versammelten sich auf der westlichen Seite des Tores auf dem Platz des 18. März, um dort um Mitternacht das siebenminütige Feuerwerk zu sehen, das auf der anderen Seite des Tores auf dem Pariser Platz gezündet wurde. Die Stimmung war trotz der nächtlichen Kälte gut. Die traditionelle Show am Brandenburger Tor war vom Veranstalter abgesagt worden, nachdem das Land Berlin die öffentlichen Zuschüsse gestrichen hatte.
Für die Veranstaltung waren 25.000 kostenlose Eintrittskarten vergeben worden. Mehr Menschen waren aus Sicherheitsgründen nicht zugelassen. Privates Feuerwerk und Glasflaschen waren verboten.
Massives Polizeiaufgebot
Die Berliner Polizei war in der ganzen Stadt mit einem Großaufgebot von 4.300 Kräften im Einsatz. Wegen Missbrauchs von Feuerwerkskörpern nahmen sie bereits vor Mitternacht mehr als 100 Menschen fest. Es gehe in den meisten Fällen um Verstöße gegen Sprengstoffvorschriften, teilte die Polizei mit. Neun Polizisten seien meist durch Knalltraumata von Böllern leicht verletzt worden.
In Gropiusstadt in Neukölln beschlagnahmte die Polizei eine selbstgebaute Feuerwerksanlage, für die mehrere Batterien von Raketen durch Zünder miteinander verbunden waren.
Große Party auch in Hamburg
Die große Silvesterparty im Hamburger Hafen litt unter dem norddeutschen Wetter. Tausende Zuschauerinnen und Zuschauer harrten bei Regen, Wind und vier Grad vor der Bühne in der Hafencity aus, die auf einem Ponton installiert war. Um Mitternacht gab es ein spektakuläres Feuerwerk, das von Schleppern hinter der Bühne abgefeuert wurde.
