Opfer des Crans-Montana-Brands bekommen finanzielle Soforthilfe

Opfer des Crans-Montana-Brands bekommen finanzielle Soforthilfe

Ein Gebäude in Crans-Montana, in dem die Bar "La Constellation" untergebracht ist

Stand: 15.01.2026 07:11 Uhr

Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana sollen die Opfer eine Soforthilfe von je 10.000 Schweizer Franken erhalten. Der Betrag wird an die Familien der 40 Toten und an die 116 Überlebenden gezahlt, die ins Krankenhaus mussten.

Die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana und ihre Hinterbliebenen bekommen vom Schweizer Kanton Wallis eine finanzielle Soforthilfe. Wie die Behörden mitteilten, werden jeweils 10.000 Schweizer Franken (etwa 10.740 Euro) an die Familien der 40 Todesopfer und an die 116 Verletzten gezahlt, die im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Die Betroffenen sollen direkt vom Kanton kontaktiert werden. Rund 80 von ihnen befinden sich mit schweren Verletzungen weiter im Krankenhaus.

Die Behörden kündigten auch eine Stiftung für Opferhilfe an. Alle Spenden von Privatpersonen und Organisationen würden nach noch zu entwickelnden Modalitäten an die Betroffenen weitergeleitet.

Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

Gleichzeitig beschloss der Kanton wie zuvor schon die Gemeinde Crans-Montana, pyrotechnische Gegenstände in Innenräumen, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind, zu verbieten. Funkensprühende Partyfontänen hatten bei der Silvesterparty nach bisherigen Ermittlungen Schaumstoff an der Decke in Brand gesetzt. Die Flammen hatten sich in der Bar “Le Constellation” rasend schnell ausgebreitet.

Wegen des Brandes wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Verursachung eines Brandes eingeleitet. Der Mann des Betreiber-Ehepaars der Bar wurde in Untersuchungshaft genommen.

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