Millionen Amerikaner bereiten sich auf “Monstersturm” vor

Millionen Amerikaner bereiten sich auf “Monstersturm” vor

Menschen spazieren Chicago (USA) auf einem eisbedeckten Strand entlang des Ufers des Lake Michigan.

Stand: 23.01.2026 19:44 Uhr

Schnee, Blitzeis, arktische Kälte: Die USA erwarten an diesem Wochenende einen der vermutlich schwersten Winterstürme seit Jahren – mit Temperaturen von bis zu minus 45 Grad.

In den Medien ist schon von einem “Monster” die Rede. Ein massiver Wintersturm soll sich über das Wochenende vom Süden bis zum Nordosten der USA ausbreiten und Massen an Schnee und Eis bringen. Vierzehn Bundesstaaten haben den Notstand ausgerufen.

Rund 160 Millionen Amerikaner sind von der Wetterwarnung betroffen. Laut dem US-Sender ABC ist bis zu zwei bis drei Zentimeter dickes Blitzeis zu erwarten, das den Straßenverkehr “paralysieren könnte”. Das betreffe vor allem die Millionenmetropolen New York und Washington.

Auch die Lufthansa streicht Flüge

Viele Schulen blieben schon am Freitag geschlossen. Und auch die Flughäfen bereiten sich auf den Sturm vor. Allein für Samstag wurden vorsorglich mehr als 1.400 Flüge gestrichen. Auch die Lufthansa sagte zahlreiche Verbindungen von und nach Nordamerika ab. Am Sonntag seien voraussichtlich noch Verbindungen nach Washington, New York, Boston, Philadelphia und Charlotte betroffen. Aber auch an anderen Flughäfen könne es zu Verspätungen kommen.

“Absolut tödliche Kälte”

Es werden massive Stromausfälle befürchtet, etwa durch umknickende Bäume oder weil oberirdische Leitungen durch das Gewicht von Blitzeis brechen. Die Behörden riefen die Menschen auf, ihre Wohnungen möglichst nicht zu verlassen und das Auto stehenzulassen. In Teilen von Minnesota und North Dakota könnten die Temperaturen laut Wetterdienst auf minus 45 Grad Celsius fallen.

New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul warnte, die erwartete Kälte könne “absolut tödlich” sein. Sie ermahnte die Einwohner, auf Anzeichen von Erfrierungen zu achten – und riet dazu, sich mit Lebensmitteln, Gas, Notvorräten und allem anderen, was benötigt werden könnte, einzudecken.

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