Bei russischen Luftangriffen in der Region Kiew sind laut ukrainischen Angaben mindestens zwei Menschen getötet worden. Demnach wurde unter anderem eine medizinische Einrichtung getroffen.
Russland hat laut ukrainischen Angaben in der vergangenen Nacht erneut das gesamte Land mit Raketen und Drohnen angegriffen. Laut ukrainischen Behörden wurden dabei in der Region der Hauptstadt Kiew mindestens zwei Menschen getötet. Unter anderem wurde dort eine medizinische Einrichtung getroffen, wie der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, mitteilte. Dabei sei ein Patient getötet worden, vier weitere seien verletzt worden.
Auch im Umland der Hauptstadt gab es nach Behördenangaben schwere Luftangriffe. Dabei seien Wohnhäuser und kritische Infrastruktur beschädigt worden. In der Stadt Fastiw rund 70 Kilometer südwestlich von Kiew wurde laut regionaler Polizei ein 70-jähriger Mann getötet. Außerdem seien Teile der Region ohne Strom, schrieb der Kiewer Gouverneur Mykola Kalaschnyk auf Telegram.
Eine Stellungnahme Russlands gab es bisher nicht.
Selenskyj: Wichtige Hilfe aus Europa und USA
Moskau und Kiew beschuldigen sich weiterhin gegenseitig, die derzeitigen internationalen Verhandlungen über ein Ende des Krieges mit Angriffen zu untergraben.
Der ukrainische Präsident Selenskyj betonte auf X mit Blick auf die russischen Angriffe der vergangenen Nacht, wie wichtig die Unterstützung der ukrainischen Luftverteidigung durch andere europäische Länder und die USA sei.
