Im Rahmen der Rückholaktion der Bundesregierung sind erste Deutsche, die in der Golfregion gestrandet waren, heimgekehrt. Die Lufthansa-Maschine mit besonders schutzbedürftigen Personen landete am Morgen in Frankfurt am Main.
Am Flughafen in Frankfurt am Main ist das erste Evakuierungsflugzeug der Bundesregierung aus dem Nahen Osten gelandet. Die Lufthansa-Maschine war in der Nacht in Omans Hauptstadt Maskat gestartet und kam mit knapp zwei Stunden Verspätung in Deutschland an.
An Bord des Lufthansa-Airbus vom Typ A340-300 mit der Flugnummer LH345 befanden sich Menschen, die von der Bundesregierung ausgewählt worden waren. Laut Bundesaußenminister Johann Wadephul wurden besonders verwundbare Gruppen bevorzugt, unter anderem Schwangere, Kranke oder Kinder. Das Flugzeug war für knapp 280 Passagiere ausgelegt. Wie viele Personen tatsächlich mitgeflogen sind, ist unklar.
Die Menschen waren wie zehntausende weitere Deutsche infolge des US-Angriffs auf den Iran in der Golfregion gestrandet und mussten nun über den Landweg in Bussen nach Maskat gebracht werden.
Weitere Rückholflüge der Bundesregierung geplant
Die Bundesregierung kündigte bereits zwei weitere Evakuierungsflüge an, die heute und morgen starten sollen. Darüber hinaus bieten einige Fluggesellschaften, insbesondere aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Sonderflüge an. So waren bereits am Dienstag erste gestrandete Touristen wieder nach Deutschland zurückgekehrt.
