Der Mond war in der Nacht zu Donnerstag besonders nah an der Erde. Fast überall in Deutschland war die Sicht auf das Naturphänomen gut. Ein sogenannter Supermond erscheint am Himmel besonders groß.
In der Nacht zu Donnerstag leuchtete ein sogenannter Supermond über Deutschland. In weiten Teilen des Landes war der größte Vollmond des Jahres laut Deutschem Wetterdienst (DWD) gut zu sehen. Teilweise trübten Schleierwolken den Blick, ließen den Mond aber durchscheinen, sagte ein Meteorologe. Nur an der Nordsee- und Ostseeküste sei die Bewölkung für eine freie Sicht zu dicht gewesen.
Ein Supermond erscheint am Himmel besonders groß. Das liegt unter anderem an der Entfernung. In diesem Fall betrug sie um 23.16 Uhr nur rund 356.400 Kilometer, sagte Carolin Liefke von der Vereinigung der Sternfreunde (VDS) mit Sitz im hessischen Bensheim. Zu anderen Zeiten sei der Mond mehr als 400.000 Kilometer von der Erde entfernt. Der Supermond war nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern der Erde zu sehen.
Bei der Wahrnehmung der Größe des Mondes spielen aber auch andere Faktoren eine Rolle: Sein Abstand zum Horizont und die Perspektive des Beobachters. Kommt der Mond einem besonders groß vor, spricht man von einer Mondtäuschung.
