++ Davos-Liveblog: US-Präsident Trump in der Schweiz eingetroffen ++

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Flugzeug der Air Force One auf der Landebahn Flughafen Zürich


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Stand: 21.01.2026 13:19 Uhr

Die Maschine von US-Präsident Trump ist der Schweiz gelandet. Mit Spannung wird seine Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos erwartet. Der Streit um Grönland verunsichert die Märkte und treibt den Goldpreis in die Höhe.

Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:

Die Bundesregierung hatte ursprünglich damit gerechnet, dass es am Rande des Weltwirtschaftsgipfels zu einem persönlichen Treffen von Bundeskanzler Merz und US-Präsident Trump kommt. Dahinter steht nun ein großes Fragezeichen. Wegen der verspäteten Ankunft Trumps kommt das Treffen vermutlich nicht mehr zustande, hieß es aus deutschen Regierungskreisen.

Die Regierungsmaschine des US-Präsidenten hatte aufgrund technischer Probleme am späten Dienstagabend (Ortszeit) kurz nach dem Start kehrt gemacht und zurück zum Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe der US-Hauptstadt Washington fliegen müssen. Trump stieg in ein anderes Flugzeug um.

US-Präsident Trump ist zum Besuch des Weltwirtschaftsforums in Davos in der Schweiz eingetroffen. Die Präsidentenmaschine landete am Mittag auf dem Flughafen in Zürich. Wegen einer Flugzeugpanne hatte sich die Anreise verzögert.

Mit Spannung wird die Rede Trumps am Nachmittag erwartet. Der US-Präsident will seinen umstrittenen Plan zum Erwerb Grönlands vorantreiben und stellt sich damit dem Widerstand europäischer Verbündeter. Vor seiner Abreise erklärte Trump, er sei optimistisch, dass eine Einigung mit den europäischen NATO-Partnern erzielt werden könne.

NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat im Grönland-Konflikt zwischen den USA und Europa zu “umsichtiger Diplomatie” aufgerufen. Dies sei der einzige Weg, mit dem Streit umzugehen, sagte Rutte am Mittwoch bei einer Podiumsdiskussion auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.

Für einen NATO-Generalsekretär sei es “unmöglich”, sich öffentlich zu Spannungen zwischen Mitgliedstaaten zu äußern, fügte Rutte hinzu. “Sie können sicher sein, dass ich hinter den Kulissen an dieser Angelegenheit arbeite”, sagte Rutte weiter. Nur so könne er dabei helfen, die Situation zu entschärfen. Die NATO solle sich durch die Spannungen rund um Grönland nicht von der Notwendigkeit ablenken lassen, die Ukraine zu verteidigen.

Der Verhandlungsexperte Matthias Schranner hat sich optimistisch gezeigt, dass die USA und die europäischen Staaten den Konflikt um Grönland einvernehmlich lösen. “Zwischen ‘ich kaufe Grönland’ und ‘wir verkaufen Grönland nicht’ gibt es hunderte von Farben”, sagte er auf tagesschau24.

“Es ist die Strategie von Trump einzuschüchtern”, so Schranner. “Das ganze Geschrei und Getöse ist dazu da, um ihn selbst in eine bessere Verhandlungsposition zu bringen.”

Frankreich fordert eine NATO-Übung in Grönland. Nach Informationen aus Élysée-Kreisen ist Paris bereit, zu einer solchen Übung beizutragen. Grund für eine NATO-Übung ist aus Sicht von Paris, dass man die Sicherheit der Arktisregion ernst nehme. Dänemark hatte die NATO zuletzt um eine dauerhafte Präsenz auf der Insel gebeten. Vorbild dafür könnte die verstärkte NATO-Präsenz in der Ostsee und im Baltikum sein, sagte die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen laut der Nachrichtenagentur Ritzau.

Bereits in der vergangenen Woche waren internationale Soldaten, unter anderem aus Deutschland und Frankreich, zu einer mehrtägigen Erkundungstour nach Grönland gekommen. Die Führung lag bei Dänemark, es handelte sich um keine Übung unter dem Dach der NATO.

Nach technischen Problemen an Bord der Air Force One hat US-Präsident Donald Trump Medienberichten zufolge seine Reise zum Weltwirtschaftsforum in Davos fortgesetzt. Ein Ersatzflugzeug mit dem Präsidenten und seinen Begleitern an Bord startete kurz nach Mitternacht (Ortszeit) in Washington und ist auf dem Weg in die Schweiz, wie US-Medien unter Berufung auf mitreisende Journalisten berichteten.

Die ursprüngliche Regierungsmaschine hatte wegen eines technischen Problems kurz nach dem Start kehrt gemacht und war zurück zum Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe der US-Hauptstadt Washington geflogen. Die Besatzung habe ein “kleines elektrisches Problem” festgestellt, hatte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt den mitreisenden Journalisten mitgeteilt. Aus Sicherheitsgründen sei der Flug vorsorglich abgebrochen worden. Trump setzte die Reise anschließend mit der kleineren Air Force One – eine Boeing 757 – nach Zürich fort.

Der Grönland-Streit zwischen USA und den Europäern heizt den Rekordlauf des Goldpreises an. Anleger flüchten nach einem breiten Ausverkauf bei US-Anlagen in das als sicher geltende Edelmetall. Der Preis für die Feinunze Gold klettert um bis zu 2,6 Prozent auf 4887,82 Dollar.

“Es ist eine Kombination aus den traditionellen Treibern von Gold: steigende Verschuldung, ein schwächerer Dollar und geopolitische Unsicherheit”, sagte Nicholas Frappell, Investmentexperte bei ABC Refinery.

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