Mit einer Waffe und einem Benzinkanister hat es offenbar ein Mann in den Sicherheitsbereich von Trumps Privatclub geschafft. Der Secret Service erschoss den Eindringling. Trump selbst war aber gar nicht vor Ort.
US-Sicherheitskräfte haben nach eigenen Angaben einen Bewaffneten beim Privatanwesen Mar-a-Lago von Präsident Donald Trump erschossen. Der Mann sei in der vergangenen Nacht unbefugt in den Sicherheitsbereich des Anwesens in Florida eingedrungen, teilte der für den Schutz des Präsidenten zuständige Secret Service mit.
Offenbar konnte der Mann mit seinem Auto auf das Gelände gelangen, als sich das Nordtor gerade für ein herausfahrendes Fahrzeug geöffnet hatte. Secret-Service-Agenten hätten ihn mit einer Waffe und einem Benzinkanister in den Händen beobachtet und gestellt, erklärte ein Sprecher. Er habe jedoch mit der Waffe eine Schussposition eingenommen, woraufhin die Beamten das Feuer eröffnet hätten.
Trump hielt sich in Washington auf
Trump fliegt am Wochenende häufig zu seinem Privatclub nach Palm Beach, hielt sich aber zum Zeitpunkt des Zwischenfalls nicht dort auf. Er war mit seiner Frau Melanie im Weißen Haus in Washington.
Über den Eindringling gibt es bisher nur wenige Informationen. Der Secret Service erklärte, er sei Anfang 20 gewesen und stamme aus North Carolina. Seine Familie habe ihn vor einigen Tagen als vermisst gemeldet. Die Behörden nahmen Ermittlungen zu dem Vorfall auf, unter anderem zum Motiv des Mannes.
