Trotz Verhandlungen zwischen den USA und Iran wächst die Sorge vor einem Krieg. US-Präsident Trump rief die Führung in Teheran abermals zu Zugeständnissen auf und nannte eine Frist von zehn bis 15 Tagen – andernfalls passierten “schlimme Dinge”.
Im Konflikt mit Iran hat US-Präsident Donald Trump eine Frist für eine Einigung genannt. Auf einem Flug mit der Air Force One sagte er, dass zehn bis 15 Tage ausreichend seien. Sollte keine Lösung erzielt werden, würden “schlimme Dinge” passieren, hatte er bereits zuvor bei der ersten Sitzung des von ihm gegründeten “Friedensrates” gedroht.
Zudem verwies er auf die US-Luftangriffe vom Juni 2025, die Irans Atompotenzial “dezimiert” hätten. “Vielleicht müssen wir noch einen Schritt weiter gehen, vielleicht auch nicht.” Ziel sei es, eine iranische Atombombe unter allen Umständen zu verhindern.
Iran drohte für den Fall eines Angriffs mit “entschlossenen und angemessenen” Gegenmaßnahmen. Dabei würden “alle Stützpunkte, Einrichtungen und Vermögenswerte der feindlichen Streitkräfte in der Region legitime Ziele darstellen”, heißt es in einem Brief des iranischen Botschafters bei den Vereinten Nationen an UN-Generalsekretär António Guterres.
Washington fordert von Iran den vollständigen Verzicht auf die Urananreicherung sowie die Aufgabe des Programms für ballistische Langstreckenraketen. Teheran besteht darauf, dass das Atomprogramm friedlichen Zwecken diene und bezeichnet Forderungen nach einer Begrenzung seines Raketenarsenals als rote Linie.
