Ein Tiefausläufer mit teils heftigem Schneefall breitet sich von Westen her über Deutschland aus. Aus dem Saarland und Nordrhein-Westfalen werden erste Unfälle auf glatt-verschneiten Straßen gemeldet.
Zum Rosenmontag ist der Winter zurückgekehrt – mit Schnee, Regen und Glättegefahr, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. In der Nacht breitete sich zunächst von Westen und Südwesten bis etwa zur Elbe Schneefall aus. Bis zum Morgen soll der Schnee auch den Nordosten erreicht haben. Gleichzeitig frischt der Wind aus Südwest auf, in höheren Lagen sind stürmische Böen möglich.
Im Ruhrgebiet und am Niederrhein hat es laut Polizei vereinzelt Unfälle durch Schnee und Eis gegeben. Im Kreis Kleve wurden bei einem Unfall drei Menschen verletzt. Unfälle durch Schneeglätte wurden auch aus dem Bergischen Land, Ostwestfalen-Lippe und dem Kreis Siegen-Wittgenstein gemeldet.
Schneechaos auf der Autobahn 8
Weiter im Süden, auf der A8 zwischen Merzig im Saarland und Luxemburg, bildete sich rasch eine dicke Schneedecke. Der Verkehr kam auf einer Strecke von 20 Kilometern fast zum Erliegen. Die saarländische Polizei warnte landesweit vor Glätte sowie mehreren liegengebliebenen Fahrzeugen. Auf einigen Streckenabschnitten entspannte sich die Lage erst langsam nach mehreren Stunden.
