Ukrainer Heraskewytsch von olympischem Wettbewerb ausgeschlossen

Ukrainer Heraskewytsch von olympischem Wettbewerb ausgeschlossen

Wladyslaw Heraskewytsch

Stand: 12.02.2026 09:41 Uhr

Der Ukrainer Heraskewytsch darf nicht beim olympischen Skeleton-Wettbewerb antreten. Das Internationale Olympischen Komitee schloss ihn aus. Hintergrund ist ein Streit um seinen Helm mit Bildern im Krieg getöteter ukrainischer Athleten.

Der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladislaw Heraskewytsch ist von den olympischen Wettkämpfen ausgeschlossen worden, die derzeit im italienischen Cortina d’Ampezzo ausgetragen werden. Das Internationale Olympische Komitee verkündete seine Entscheidung kurz vor dem ersten Rennen der Skeleton-Athleten.

Anlass für den Ausschluss des 27-Jährigen ist der Helm, mit dem Heraskewytsch antreten wollte. Darauf sind Bilder von rund 20 Athletinnen und Athleten zu sehen, die im russischen Angriffskrieg ums Leben gekommen sind. Das IOC erklärte, es gehe bei der Entscheidung nicht um die Botschaft, die durch den Helm vermittelt wird, sondern es handele sich um einen Regelverstoß. Zuvor hatte das IOC bereits erklärt, Heraskewytsch könne stattdessen ausnahmsweise im Wettbewerb einen Trauerflor tragen und in Interviews danach seine Meinung frei äußern.

Mehr Informationen finden Sie bei der Sportschau.

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