Winterwetter in Deutschland: Schnee, Glätte und Unfälle

Winterwetter in Deutschland: Schnee, Glätte und Unfälle

Ein Auto fährt durch eine verschneite Allee bei Tessin (Mecklenburg-Vorpommern).

Stand: 26.01.2026 16:03 Uhr

Zum Start der Woche wurden Teile Deutschlands von Wintertief “Leonie” lahmgelegt. Zwar beruhigte sich die Wetterlage bereits, trotzdem ist die Glättegefahr laut Deutschem Wetterdienst noch nicht überwunden.

Der erneute Wintereinbruch hat in vielen Teilen Deutschlands für Einschränkungen, Stillstand und auch Unfälle gesorgt. Zu Beginn des Tages hatten insbesondere Autofahrer und Fußgänger mit glatten Straßen zu kämpfen.

Die Ursache für Schnee und gefrierenden Sprühregen ist das Tief “Leonie”, das nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts (DWD) bis morgen Polen erreichen soll. Der kräftige Schneefall soll demnach in der Nacht allmählich wieder nachlassen. Bis zum Mittag wurden daher alle Unwetterwarnungen des DWD aufgehoben.

Dennoch erwartet der DWD in den kommenden Tagen einen Mix aus Regen und Schnee, der für gefährliche Glätte sorgen kann. Vor allem in der Mitte des Landes ist mit gefrierendem Regen zu rechnen.

Bahn im Nah- und Fernverkehr eingeschränkt

Die Deutsche Bahn meldete wegen des Winterwetters Einschränkungen und Ausfälle im Fernverkehr. Auf der Strecke Hannover-Uelzen-Hamburg waren die Weichen mit Schnee zugeweht und eingefroren. Der Fernverkehr zwischen Berlin und Stralsund sowie Berlin und Rostock wurde zeitweise vollständig eingestellt. In Berlin selbst wurde der Straßenbahnverkehr wegen vereister Oberleitungen gestoppt. Rund 40 Trams steckten im Streckennetz fest.

Zu weiteren Bahnausfällen kam es im Südwesten, vor allem im Raum Frankfurt und im Raum Stuttgart. Fahrgäste werden weiterhin gebeten, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindungen zu informieren.

Unfälle und Schulschließungen durch Winterwetter im Süden

Auf den glatten Straßen in Deutschland ereigneten sich zudem in der Nacht und am Morgen Hunderte Unfälle. Die Polizei meldete größtenteils Blechschäden. In Baden-Württemberg, wo die Schneefälle zuerst einsetzten, musste die A8 in Richtung München nach mehreren Unfällen zeitweise gesperrt werden. Außerdem war das Technische Hilfswerk im Einsatz, um festgefahrene Fahrzeuge zu bergen.

Bei Nürnberg in Bayern kam ein Mann mit seinem Auto von der Fahrbahn ab und landete im Vorgarten einer Kirche. Der 34-Jährige wurde leicht verletzt.

Um gefährliche Anfahrtswege zu vermeiden, fiel in einigen Regionen Deutschland der Präsenzunterreicht an Schulen aus, zum Beispiel in ganz Unterfranken, in Teilen Mittelfrankens oder in mehreren Landkreisen Niedersachsens.

Comments

No comments yet. Why don’t you start the discussion?

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *