Wetterdienst warnt vor Glätte in Teilen Deutschlands

Wetterdienst warnt vor Glätte in Teilen Deutschlands

Mitarbeiter der Polizei streuen eine Straße zwischen den Orten Elbergen (Emsland) und Lohne (Grafschaft Bentheim).

Stand: 24.01.2026 12:29 Uhr

Der Winter hat viele Regionen Deutschlands weiter im Griff. Meteorologen mahnen auf den Straßen erneut zu erhöhter Wachsamkeit. Auch zu Wochenbeginn kann es vielerorts noch glatt werden.

Das anhaltende Winterwetter sorgt vielerorts in Deutschland weiter für Schwierigkeiten im Straßenverkehr. Dabei kann es durch überfrierenden Regen auf den Fahrbahnen gefährlich werden, mahnte der Deutsche Wetterdienst (DWD). Im Westen und Nordwesten sollen Straßen und Wege heute demnach besonders glatt werden. Im Emsland, dem Münsterland, im Osnabrücker Raum sowie in den Mittelgebirgen bestehe außerdem Unwettergefahr, warnte der DWD. An den Küsten sind Sturmböen mit bis zu 70 Kilometern pro Stunde möglich.

Der Tag startete vielerorts mit eisigen Temperaturen. Ein Tiefausläufer kommt laut DWD nur langsam Richtung Osten voran, erreiche die Landesmitte und drehe anschließend nach Norden ab. “Dabei fällt eine Mischung aus Regen, gefrierendem Regen und Schnee, was gebietsweise zu Glätte führt”, erklärte der DWD.

In vielen Landkreisen in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen galt am Vormittag eine Glättewarnung. Vor allem in Niedersachsen ist im Tagesverlauf auch mit Neuschnee zu rechnen. Im Osten und Nordwesten müssen sich die Menschen den ganzen Tag auf Temperaturen bis zu minus fünf Grad einstellen.

Warnung auch zu Wochenbeginn

Auch für die kommenden Tage rät der Deutsche Wetterdienst auf den Straßen zu erhöhter Wachsamkeit. Demnach droht schon in der kommenden Nacht auch im Südosten des Landes und in den östlichen Mittelgebirgen Glatteis durch Sprühregen. Auch in anderen Regionen können Straßen und Wege glatt sein, der Norden muss außerdem mit Neuschnee rechnen.

Im Tagesverlauf kündigt sich aus Süden ein größeres Niederschlagsgebiet an. Es bringt in der Mehrheit Schnee und breitet sich in der Nacht zum Montag nordwärts aus. Stellenweise seien Neuschneemengen von fünf Zentimetern in wenigen Stunden möglich, erklärte der DWD. Vor allem im Osten lasse sich gefrierender Regen nicht ausschließen. Wer am Montag vor die Tür müsse, solle entsprechend mehr Zeit einplanen.

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