Eisige “Elli” bringt Sturm und Schnee

Eisige “Elli” bringt Sturm und Schnee

Das Neue Rathaus in Hannover am frühen Morgen im dichten Schneefall

Stand: 09.01.2026 05:44 Uhr

Neuschnee, Sturm und eisige Temperaturen: In Teilen Deutschlands werden heftige Auswirkungen durch Tief “Elli” erwartet. Auf den Straßen kam es zu ersten Unfällen. In einigen Bundesländern fällt der Schulunterricht aus.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt angesichts von Sturmtief “Elli” vielerorts vor spiegelglatten Straßen. Außerdem erwartet er teils kräftige Schneefälle, die sich bis zur Elbe ausbreiten.

In der Mitte und im Süden Deutschlands wird mit gefrierendem Regen gerechnet. Bei stürmischem Ostwind sind Schneeverwehungen möglich, was zu größeren Behinderungen auf den Verkehrswegen führen könne. Örtlich besteht Glatteisgefahr.

Für die Region von Ostfriesland bis Hamburg sowie große Teile Schleswig-Holsteins hat der DWD aktuell eine Unwetterwarnung ausgesprochen (Stufe drei von vier).

Insgesamt noch ruhiger Verlauf

In der Nacht kam es zu ersten Unfällen aufgrund der Glätte. In Baden-Württemberg etwa rutschte ein Bus einen Hang hinunter. Dabei verletzten sich laut der örtlichen Polizei drei Menschen leicht.

Die Lagezentren in den Bundesländern sprachen in den frühen Morgenstunden allerdings von einem insgesamt ruhigen Verlauf auf den Straßen mit eher kleinen Unfällen. Mancherorts wurde vorsichtshalber der Busverkehr eingestellt. Die Bahn geht davon aus, dass bis Samstag Verspätungen und Zugausfälle im Fernverkehr möglich sind.

In Hamburg, Niedersachsen, Bremen und in Teilen Schleswig-Holsteins fällt der reguläre Schulbetrieb aus. Nach Angaben der Behörden gibt es teilweise Distanzunterricht und Notbetreuung für jüngere Kinder.

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